Setz-Strukturen

Für Hold´em und Omaha werden drei verschiedene Setzstrukturen benutzt:

Limit
Bei Limit-Spielen sind die Einsatzgrößen für alle Setzrunden festgelegt: Während der ersten beiden Setzrunden das untere Limit, während der folgenden beiden Setzrunden das obere Limit der gültigen Einsatzstruktur. An einem 1€/2€-Limit-Tisch betragen beispielsweise alle Einsätze 1€. Erhöhungen sind immer um 1€. Am Turn und am River wären dies jeweils 2€. Außerdem ist die maximale Anzahl von Einsätzen pro Spieler und Setzrunde auf vier begrenzt. Vor dem Flop eröffnet der Spieler links vom Big Blind die Setzrunde, indem er entweder passt, mitgeht oder erhöht. Bei allen folgenden Setzrunden eröffnet der erste aktive Spieler links vom Dealer-Button das Geschehen, indem er entweder checkt oder setzt.

No Limit
Beim No-Limit (deutsch: Keine Beschränkung) kann ein Spieler jederzeit wenn er am Zug ist, alle seine Chips setzen. Das Minimum, welches in allen Setzrunden gültig ist, beträgt genau ein Big Blind. Eine Erhöhung muss mindestens den ursprünglichen Einsatz verdoppeln. Wer nicht mehr genügend Chips hat um einen vorangegangenen Einsatz zu verdoppeln, kann allerdings trotzdem All-In erhöhen, also alle seine Chips setzen.

Pot Limit
Für den Minimum-Einsatz und die Minimum-Erhöhung gelten beim Pot-Limit die gleichen Regeln wie beim No-Limit. Aber die maximale erlaubte Erhöhung beim Pot-Limit entspricht der Größe des Pots. Bitte beachten Sie, dass bei Checkraiser die Hold´em Cash-Games meistens als No-Limit gespielt werden, während die Omaha Cash-Games mit Pot-Limit-Struktur gespielt werden.


Stud Poker
Beim Stud gibt es keine Blinds, sondern stattdessen das sogenannte Ante, ein kleiner Betrag den jeder Spieler vor dem Austeilen der Karten in den Pot zahlt. Detaillierte Information zur Setzstruktur beim Stud-Poker finden Sie unter 7-Card-Stud